Sunshine Coast

Frantic Finish

jetzt bist Du da, ein Stück Deiner Zukunft dabei
es ist schon lange klar
du fühlst Dich frei
wenn die Zukunft zur Gegenwart wird hast du’s getan
das Warten
war es wirklich dein Plan
Dann verschwindet die Zeit
darauf du in ihr
Wolken schlagen Salti
Du bist nicht mehr bei dir
die Zeit kehrt zurück
und nimmt sich mehr von sich
in ihr bist du schneller
doch wer bewegt dich
Der Moment ist die Tat die du tust
Augenblick
denn dein Auge erblickt was du tust und erschrickt
vor dem Ding das du kennst
weil es immer da war
die Musik ist aus…
… und ist immer noch da
(Die Fantastischen Vier – Tag am Meer)

It’s in the Ocean

Winning Hand

„Do you write a diary?“, fragte ich, ohne meinen Fehler zu bemerken. Denn er hatte bereits gesagt, dass er keine Tage kannte. Die Sonne ging auf und wieder unter, und er lebte im Einklang mit der Natur. „No“, rief er in den Wind und lenkte uns durch die hohen Wellen, die hart gegen sein altes Holzboot schlugen. Er war ein Häuptling, Angst vor den Kräften der Natur kannte er nicht. „Do you?“, fragte er zurück und ließ nun den Motor austrudeln. „I did“, antwortete ich und kramte ein kariertes DIN-A4-Buch aus meinem Rucksack. „For about two years.“ Dann holte ich zum Wurf aus und überließ meine Vergangenheit dem Wasser. „You did it“, jubelte er, während die Wellen meine Ängste, Wünsche und Beichten davontrugen. „It’s in the Ocean.“

als die Flut ein Segel schenkte…

Sonnenaufgang

„We both had done the math, and Kelly added it all up. She knews she had to let me go. I added it up, knew that I‘d lost her. Cos I was never gonna get off that island. I was gonna die there, totally alone. I mean, I was gonna get sick or I was gonna get injured or something.
The only choice I had, the only thing I could control was when and how and where that was gonna happen. So, I made a rope. And I went up to the summit to hang myself. But I had to test it, you know? Of course. You know me. And the weight of the log snapped the limb of the tree. So I couldn’t even kill myself the way I wanted to. I had power over nothing.
And that’s when this came over me like a warm blanket. I knew, somehow that I had to stay alive. Somehow. I had to keep breathing, even though there was no reason to hope. And all my logic said that I would never see this place again. So that’s what I did. I stayed alive. I kept breathing. Then one day that logic was proven all wrong, because the tide came in, gave me a sail. And now, here I am. I‘m back… in Memphis, talking to you. I have ice in my glass. And I‘ve lost her all over again. I‘m so sad that I don’t have Kelly. But I‘m so gratful that she was with me on that island. And I know what I have to do now. I gotta keep breathing. Because tomorrow, the sun will rise. Who knows what the tide could bring?“
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